Papilio laglaizei

Papilio laglaizei ist ein ganz außergewöhnlicher Schmetterling Australiens. Die Erstbeschreibung erfolgte 1877 durch Depuiset. Mit einer Flügelspannweite von 9 – 10 cm gehört Papilio laglaizei zu den kleinen Vertretern der Papilionidae / Ritterfalter. Der Schmetterling hat eine dunkelbraune Grundfärbung mit blau und gelb irisierender Zeichnung darauf. Das außergewöhnlichste an diesem Tagfalter ist jedoch die Tatsache, dass er mit seiner Flügelzeichnung eine Mottenart (Alcidis agathyrsus) beinahe perfekt nachahmt. Der Schmetterling ist daher ein außerordentlich gutes Beispiel für die Mimikry.

 

Detailierte Bilder zur Bestimmung des Schmetterlings

Photo © by Thomas Neubauer
Photo © by Thomas Neubauer
Photo © by Thomas Neubauer
Photo © by Thomas Neubauer

Abgebildet ist das Männchen von Papilio laglaizei. Papilio laglaizei gehört zu den Papilionidae Australiens.

Beschreibung

Die Vorderflügel des Schmetterlings sind grundsätzlich dunkelbraun eingefärbt. Eine breite Binde in irisierendem blaugrau quert den zentralen Flügelbereich. Innerhalb dieser Binde ist auch das dunkle Braun von einem gewissen Blauschiller überzogen. In der Spitzenregion ist noch ein kurzer, teilweise unterbrochener, irisierender Strich zu sehen.
Die Unterseite von Papilio laglaizei ist sehr farbenfroh. Die Spitzen sind braun und durch einen hellen Streifen von einer schwarzen Zone getrennt. Der überwiegende Teil des Flügels ist blaugrau schillernd. In diesem Blaugrau ist noch ein schwarzer Querstreifen an der Stelle, an der auf der Oberseite die Binde verläuft.

Die Hinterflügel von Papilio laglaizei grundsätzlich dunkelbraun eingefärbt und tragen einen kurzen Schwanzfortsatz. Die Binde der Vorderflügel wird hier im selben Stil, jedoch verbreitert fortgeführt. Die Schwanzfortsätze sind hell und leicht schillernd.

Die Unterseite ist wiederum sehr farbenfroh. Als Grundfarbe könnte man ein schillerndes blaugrau nennen, welches durch die lila hervorgehobenen Adern durchbrochen. Auf der Innenseite der Flügel ist relativ nahe am Körper ein Augenfleck in orange. Zwei Reihen schwarzer Punkte folgen dem Randverlauf, wobei die innere nur den halben Flügel quert. Am Hinteren Rand gibt es noch zwei weitere schwarze Flecken, ebenso wie die Spitze des Schwanzfortsatzes schwarz ist. Zwischen den schwarzen Flecken sind noch vier bis fünf erbsengrüne Flecken eingestreut.

Der Körper des Schmetterlings ist oben schwarz und von der Seite hell und bläulich.

Geschlechtsunterschiede:

Makro - Aufnahmen

Hier sind noch einige Makro - Aufnahmen von Papilio laglaizei zu sehen.

Photo © by Thomas Neubauer; 20.08.2006, Makroaufnahme Papilio krishna (Oberseite)
Photo © by Thomas Neubauer; 20.08.2006, Makroaufnahme Papilio krishna (Unterseite)
Photo © by Thomas Neubauer; 20.08.2006, Makroaufnahme Papilio krishna (Unterseite)
Photo © by Thomas Neubauer; 20.08.2006, Makroaufnahme Papilio krishna (Unterseite)
Photo © by Thomas Neubauer; 20.08.2006, Makroaufnahme Papilio krishna (Unterseite)
 

Verbreitung

Der exotische Schwalbenschwanz Papilio laglaizei ist in den Indo-Australis beheimatet. Sein Verbreitungsgebiet ist auf Neuguinea beschränkt.

Diese Weltkarte zeigt die zoogeographischen Zonen, in denen die jeweilige Spezies beheimatet ist.

Futterpflanzen

Lauraceae:

Allgemeines

Der Falter wurde 1877 von Depuiset beschrieben. Es sind keine Unterarten beschrieben.

Papilio laglaizei ahmt mit seiner Flügelzeichnung perfekt jene einer Mottenart (Alcidis agathyrsus) auf Neuguinea nach. Dies gilt als eines der beeindruckendsten Beispiele für Mimikry unter den Tagfaltern. 

Schutzbestimmungen

Ähnliche bzw. nah verwandte Schmetterlinge

Alcidis agathyrsus

Papilio toboroi Ribbe 1907


Wissenschaftlicher Name

Papilio laglaizei Depuiset 1877

Andere Namen

Klassifizierung / Taxonomie / Stammbaum

Zum Stammbaum (Genus: PAPILIO)...

Zoogeographische Zuordnung

Indo-Australis (Australien)

Zurück zum Anfang

Zurück zur Familie Papilionidae / Ritterfalter der INDO-AUSTRALIS

Apatura iris
Inachis io
Nymphalis antiopa
Apatura iris
Vanessa atalanta
Papilio machaon
Pierides sp.
Copyright 2018
Unsere Webseite nutzt Cookies. OK