Neptis rivularis (Trauerfalter, Hungarian Glider)

Neptis rivularis, auch als Trauerfalter oder Hungarian Glider bezeichnet ist ein Schmetterling der Paläarktis (Shwerpunkt Europa). Die Erstbeschreibung erfolgte 1763 durch Scopoli. Die Flügelspannweite beträgt 5,0 – 5,5 cm. Dieser Schmetterling gehört zur Familie der Nymphalidae / Edelfalter.  Der Trauerfalter ist schwarz mit weißen Flecken und Binden.



Detailierte Bilder zur Bestimmung des Schmetterlings

Photo © by Thomas Neubauer; 08.06.2007
Photo © by Thomas Neubauer; 09.06.2007
Photo © by Thomas Neubauer; 16.06.2007
Photo © by Thomas Neubauer; 09.06.2007

Hier sind einige Fotos von Neptis rivularis (Trauerfalter, Hungarian Glider).  Neptis rivularis gehört zu den Nymphalidae / Edelfalter der Paläarktis (Schwerpunkt Europa).


Beschreibung

Die Vorderflügel von Neptis rivularis sind grundsätzlich schwarz gefärbt. Der Flügelsaum ist teilweise weiß. In der Spitzenregion sind drei große, weiße Flecken zu sehen. Fünf weitere große, weiße Flecken sind am hinteren Rand des Flügels vorhanden. Dazwischen gibt es noch den einen oder anderen kleinen weißen Fleck eingestreut.
Die Unterseite ist grundsätzlich dunkelbraun eingefärbt. Alle weißen Zeichnungen der Oberseite sind auch hier vorhanden und sogar stärker ausgeprägt. Der hintere Teil des Flügels hat eine schwarze Grundfarbe.

Die Hinterflügel des Trauerfalters sind schwarz gefärbt. Die Hinterflügel sind ein wenig unproportional und wirken zu groß. Der Saum ist weiß. Quer über den Flügel verläuft eine breite, weiße Binde, die nur durch die dunkle Aderzeichnung durchbrochen wird.
Die Unterseite ist von dunkelbrauner Grundfärbung. Die weiße Binde ist auch hier vorhanden und sogar schwarz umrandet. Zwischen der Binde und dem Rand gibt es eine schwarze, schmale Binde. Am Flügelansatz ist eine helle Zeichnung zu sehen.

Der Körper des Schmetterlings ist schwarz.

Geschlechtsunterschiede: Keine Unterschiede, beide Geschlechter tragen die gleiche Flügelzeichnung.


Verbreitung

Neptis rivularis ist in der paläarktischen Faunenregion beheimatet. Sein Verbreitungsgebiet verläuft quer durch Mitteleuropa und Asien bis nach Japan.


Diese Weltkarte zeigt die zoogeographischen Zonen, in denen die jeweilige Spezies beheimatet ist.

Flugzeit

Der Trauerfalter fliegt von Juni bis Juli.


Futterpflanzen

Waldgeißblatt


Allgemeines

Die Erstbeschreibung des Schmetterlings erfolgte 1763 durch Scopoli. Es sind einige Unterarten bekannt.

Die Eiablage erfolgt einzeln auf der Blattoberseite. Die Raupe ist in verschiedenen Brauntönen gehalten und trägt mehrere Höcker am Rücken. Die Metamorphose erfolgt in einer Stürzpuppe auf der Futterpflanze. Die Art überwintert als Raupe. Die Raupe baut sich aus Blättern ein schützendes Heim, in das sie sich in den Fresspausen bzw. während der Überwinterung zurückzieht.


Photo © by Thomas Neubauer; 16.06.2007
Photo © by Thomas Neubauer; 16.06.2007
Photo © by Thomas Neubauer; 16.06.2007

Hier attackiert ein Trauerfalter ein Tagpfauenauge (Inachis io), das offenbar in sein Revier eingedrungen ist.


Schutzbestimmungen

Ähnliche bzw. nah verwandte Schmetterlinge

Limenitis camilla [Linnaeus, 1758] (Kleiner Eisvogel, Le Petit Sylvain, White Admiral)

Limenitis reducta [Staudinger, 1901] (Blauschwarzer Eisvogel, Le Sylvain Azure, Soutern Withe Admiral)

Limenitis populi [Linnaeus, 1758] (Großer Eisvogel, Le Grand Sylvain, Poplar Admiral)


Beobachtungstipp

Der Trauerfalter ist ein überaus geschickter Flugkünstler, wodurch er leicht von den ähnlichen Eisvogel-Schmetterlingen unterschieden werden kann. Sein Flugstil kommt mit wenigen, raschen Flügelschlägen aus. Der Trauerfalter ist ruhelos und läßt sich nur selten nieder. Ein Alptraum für jeden Fotografen!


Lateinischer Name

Neptis rivularis Scopoli 1763


Andere Namen

 Schwarzer Trauerfalter, Trauerfalter
 Hungarian Glider 
 Pasyn lucylla


Klassifizierung / Taxonomie / Stammbaum

Zum Stammbaum (Genus: NEPTIS)...   


Zoogeographische Zuordnung

Paläarktis (Schwerpunkt Europa)

 

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Inachis io
Nymphalis antiopa
Apatura iris
Vanessa atalanta
Papilio machaon
Pierides sp.
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