Papilio thoas (Königs Schwalbenschwanz, Machaon de roi,Thoas Swallowtail)

Papilio thoas, auch als Thoas swallowtail oder King swallowtail bezeichnet ist ein sehr weit verbreiteter und häufiger Schmetterling Südamerikas. Die Erstbeschreibung erfolgte 1771 durch Linnaeus. Mit einer Flügelspannweite von 12 – 14 cm gehört Papilio thoas zu den größten, exotischen Schwalbenschwänzen. Der Schmetterling hat eine braune Grundfärbung und schmale Flügel.
Detailierte Bilder zur Bestimmung des Schmetterlings
Abgebildet ist das Männchen von Papilio thoas (Königs Schwalbenschwanz, Machaon de roi,Thoas Swallowtail). Papilio thoas gehört zu den Papilionidae Südamerikas.
Beschreibung
Die Vorderflügel des Schmetterlings sind weitgehend braun. Von der äußersten Spitze an verläuft eine gelbe Binde, anfangs in Flecken, dann kompakter, in der Flügelmitte.
Die Unterseite von Papilio thoas trägt alle Merkmale der Oberseite. Zusätzlich verläuft am Flügelrand eine Reihe an gelben Bogenflecken. Auf der Innenseite sind noch gelbe Striche in Längsrichtung zu erkennen.
Die Hinterflügel von Papilio thoas sind grundsätzlich braun, gezahnt und tragen einen langen Schwanz, wie es unter Schwalbenschwänzen üblich ist. Der Schwanzfortsatz trägt einen gelben Kern. Am Rand entlang verläuft eine Reihe gelber Bogenflecken. Im Basisbereich verläuft eine gelbe Binde als Fortsetzung der Vorderflügelzeichnung. Auf der Innenseite ist ein dezenter Augenfleck in schwarz mit blauweißer Bestäubung zu erkennen.
Die Unterseite der Hinterflügel ist sehr viel heller gestaltet, da alle gelben Regionen der Oberseite wesentlich stärker ausgeprägt sind. Hinzu kommt eine Reihe blauweißer Bogenflecken, welche an die gelben Bogenflecken anschließen. Das Auge ist nur schwach ausgeprägt.
Der Körper des Schmetterlings ist gelb.
Geschlechtsunterschiede: Keine Unterschiede. Beide Geschlechter tragen die gleiche Flügelzeichnung.
Verbreitung
Der exotische Schwalbenschwanz, Papilio thoas gehört zur neotropischen Faunenregion. Sein riesiges Verbreitungsgebiet deckt mit Ausnahme von Chile, Venezuela und Ostbrasilien die gesamte zoogeographische Zone ab.
Futterpflanzen
Allgemeines
Die Erstbeschreibung des Schmetterlings erfolgte 1771 durch Linnaeus. Von Papilio thoas sind ein paar Unterarten bekannt.
- Papilio thoas autocles [Rothschild & Jordan, 1906]
- Papilio thoas brasiliensis [Rothschild & Jordan, 1906] kleinwüchsig
- Papilio thoas melonius [Rothschild & Jordan]
- Papilio thoas nealces [Rothschild & Jordan, 1906]
- Papilio thoas oviedo [Gundlach, 1866]
- Papilio thoas thoantiades [Burmeister]
Als sehr ähnliche Art sei Papilio paeon [Boisduval, 1836] angeführt. Dieser trägt jedoch auf den Vorderflügeln eine weitere gelbe Binde.
Schutzbestimmungen
- CITES: (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora):
-kein Eintrag- (Stand: 23.06.2005) - EU Verordnung zur Handelsregelung mit wildlebenden Tier- und Pflanzenarten:
-kein Eintrag- (Stand: 19.08.2005) - IUCN Rote Liste bedrohter Arten:
-kein Eintrag- (Stand: 2004)
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Wissenschaftlicher Name
Papilio thoas Linnaeus 1771
Klassifizierung / Taxonomie / Stammbaum
- Reich: ANIMALIA
- Stamm: ARTHROPODA
- Klasse: INSECTA
- Ordnung: LEPIDOPTERA
- Unterordnung: DITRYSIA
- Überfamilie: PAPILIONOIDEA
- Familie: PAPILIONIDAE
- Unterfamilie: PAPILIONINAE
- Tribus: PAPILIONINI
- Gattung: PAPILIO
- Art-Epipheton: THOAS










